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 Grenzwanderung im Bereich der GK Hirschberg

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Grenzfuchs



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BeitragThema: Grenzwanderung im Bereich der GK Hirschberg   Mi 6 Apr 2011 - 22:53

Hier wieder einmal ein paar neue Eindrücke von der Grenze.
Am vergangenen Samstag unternahmen wir im Bereich Hirschberg wieder eine kleine Wanderung und möchte euch logischerweise die hierbei entstandenen Fotos nicht vorenthalten.
Unsere Wanderung begann am ehemaligen Schloß Hirschberg Richtung Venska bis kurz vor dem OE rechts den Kolonnenweg, welcher als Zufahrt zum K6 an der Saale führte, hinab. Es handelt sich hierbei um den Bereich „Hag“.









Nach dem Abstieg am Saaleufer angekommen der erste Blick zum Schloß sowie zur „längsten Bank“ dort.







Auf dem nächsten Bild eine Wendeschleife erkennbar, da am vorgelagerten Felsmassiv der K6 zu Ende war.



Kurios, wer aufmerksam spazieren geht, findet das eine oder andere Relikt einer längst vergangenen Zeit.



Nach der Wiedervereinigung wurde unmittelbar am Felsen eine Fußgängerbrücke errichtet um in den ehemaligen Bereich der Lederfabrik Hirschberg zu gelangen. Diese wurde dann später abgerissen und jetzt ist dort nur noch eine große Freifläche erkennbar.



Unmittelbar nach der Brücke, am dortigen Wehr wurde ein kleiner Rastplatz eingerichtet, von wo aus man u.a. einen herrlichen Blick auf das Schloß hat.





Der Saale folgend ging es weiter auf dem dort leider nicht mehr vorhandenen Teil des Kolonnenweges. Die Platten waren bis auf einen Brückenübergang nicht mehr vorhanden. Allerdings hat man rückblickend nochmals eine herrliche Sicht auf das Schloß und den Bereich der Lederfabrik.





An der Straße zwischen Hirschberg und Untertiefengrün ggü. des dortigen Museums eine kleine Gedenktafel mit Fotos vorhandener Grenzsicherungsanlagen.



Nach Überqueren der Hauptstraße folgten wir weiter dem Flußverlauf, bis wir nach etwa 800m auf den Kolonnenweg stießen.



Auch hier rechts am Hang vergessene Relikte der Grenzsicherung.









Etwas weiter links entlang des Kolonnenweges fand ich diese Reste, weche auf die eine dortige Mauer schließen lassen.





Etwa auf halber Strecke zwischen Hirschberg und der Autobahn liefen wir wiederum rechts den Kolonnenweg in Richtung Hirschberg zurück und kamen zu einem ebenfalls neu errichteten Rastplatz. Soweit ich mich erinner stand dort mal ein BT 11. Von hier aus hat man eine herrliche Sicht über das dortige Saaletal.









Rückblick zum Standort des ehemaligen BT 11



Kurz darauf waren wir wieder in Hirschberg und es ging zurück zum Schloß, wo ich noch die beiden abschließenden Fotos machte.





Ich hoffe, dass ich dem einen oder anderen Grenzer wieder etwas "Geschmack" auf mehr gemacht habe und er seinerseits wieder mal eine Grenzwanderung unternimmt und sich in seinem oder einem anderen Abschnitt umsieht und was daraus geworden ist.

Zum Nachverfolgen eine Google-Ansicht - am Schloß parken und dann immer schön im Uhrzeigersinn wandern.



Gruß Tilo







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Grenzfuchs



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BeitragThema: Re: Grenzwanderung im Bereich der GK Hirschberg   Fr 22 Apr 2011 - 23:15

Will euch heute den zweiten Teil unserer Grenzwanderung im Bereich der GK Hirschberg zeigen.

Am Sonntag, 10.04.11 hatte ich einen lieben Gast und so unternahmen wir die Fortsetzung meiner eine Woche vorher beendeten Wanderung auf dem K6 von Hirschberg Richtung Autobahn und ff. nach Göritz.
Ausgangspunkt war der Standort des ehemaligen BT 6 wo jetzt ein Rastplatz ist -> 50°24'41.91“ N 11°48'21.37“ O

Der dortige K6 ist noch in einem herrlichen Zustand und das Wandern macht echt Spaß.



Nach kurzer Strecke gelangten wir an die Zufahrt mit Wendestelle aus Richtung Ullersreuth.



Anschließend ging es leicht bergab und durch die inzwischen sehr hoch gewachsen Bäume und Sträucher sahen wir die Autobahn A9 vor uns liegen. -> 50°25’09.08“ N 11°47’27.23“ O



Hier ein Vergleichsfoto, welches der leider zwischenzeitlich verstorbene Arndt Schaffner 1989/1990 im Foto festhielt. Dank an meinen Freund, welcher mir das Foto zur Verfügung stellte.
Wer mehr Fotos davon genießen möchte, der schaue bitte unter: www.schaffner-doku.de



Alsbald erreichten wir die Autobahn. Die Brücke wurde infolge des 2. WK im linken Bereich zerstört und nachdem die Brückenpfeiler neu errichtet waren, konnte auch der Transitverkehr 1966 neu aufgenommen werden.



An einem Brückenpfeiler der damaligen Reichsautobahn haben die Bauarbeiter ein Symbol mittels der Steine eingefügt, was aber später durch den Austausch einzelner Steine retuschiert wurde. Ich selber hab es erst auf Hinweis meines Freundes wahrgenommen.



Ein Blick durch die Bögen lässt natürlich auch herrliche Aussichten zu.



Wir liefen dann hoch auf die Autobahn und konnten die Stelle der damaligen FüSt zuordnen.



Nach ca. 30‘ erreichten wir den Standort der FüSt (rechts zur FüSt und links der K6 Richtung Sparnberg) und hatten einen herrlichen Blick über die BAB 9 und der rechts befindlichen T&R Rudolphstein / Frankenwald. Die FüSt im zweiten Foto etwa Bildmitte vor den Lärchen.







Vom Standort der FüSt habe ich mal den Standort eines BT 11 = 6m unmittelbar an der BAB 9 gestanden im Bild festgehalten. -> 50°25’08.61“ N 11°47’12.95“ O



Unser Weg führte uns dann Richtung Göritz, sind aber kurz vor der SiK Göritz rechts abgebogen und liefen wieder Richtung Autobahn, wo uns am Wegesrand eine kleine Überraschung aufmerken ließ. Ja, auch nach 20 Jahren gibt es Sachen, wo man meinen sollte, dass es das nicht mehr gibt.



Letztendlich stiefelten wir unter der Autobahn hindurch, folgten einem Waldweg Richtung Ortsverbindung Göritz – Ullersreuth und dann immer schön der Straße entlang nach Hirschberg zurück.
Alles in Allem war es eine interessante und kurzweilige Wanderung von etwa 10 km.
Ich kann sie euch bestens empfehlen, denn am Wegesrand gab es viel zu entdecken, was aber den Rahmen der Bilderserie sprengen würde.


Ein Abstecher über Mödlareuth ließ uns dann doch noch mal anhalten und diese beiden Fotos machen.






Gruß Tilo









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